Weiterbildung Marketing- und Verkauf, Ostschweiz: Was die neue Titelreform für deinen Eidg. Fachausweis und dein Eidg. Diplom bedeutet.
Stell dir vor, du bewirbst dich bei einem internationalen Konzern. Dein Eidg. Fachausweis in Marketing & Verkauf steht im Lebenslauf, fachlich bist du genau die Person, die gesucht wird – und trotzdem filtert dich das System aus dem Bewerbungsprozess, bevor überhaupt ein Mensch deine Unterlagen sieht. Nicht, weil du nicht qualifiziert wärst. Sondern weil weder das ATS-System noch die Person im HR-Team im Ausland auf Anhieb einordnen kann, was ein «eidgenössischer Fachausweis» eigentlich bedeutet.
Dieses Problem ist seit Jahren bekannt. Seit dem 24. Juni 2026 gibt es dafür eine offizielle, definitive Antwort: Der Bundesrat hat das Inkrafttreten der neuen Titelzusätze fixiert.
Die Schweiz hat eines der stärksten dualen Bildungssysteme der Welt. Trotzdem fehlte internationalen Arbeitgebenden bisher der Referenzrahmen, um Abschlüsse wie den Eidg. Fachausweis oder das Eidg. Diplom richtig einzuordnen. Ein Bachelor- oder Master-Titel wird weltweit sofort verstanden. Ein «Eidg. FA» muss im Ausland erst erklärt werden – und genau diese Erklärung fällt in vielen digitalen Bewerbungsprozessen schlicht weg, bevor sie überhaupt stattfinden kann.
Für Fachleute aus der Ostschweiz kommt eine zweite Ebene dazu. St. Gallen, das Rheintal und der Bodenseeraum leben seit jeher vom Austausch mit Deutschland und Österreich – viele Unternehmen exportieren, viele Kundinnen und Kunden sitzen jenseits der Grenze, viele Bewerbungen gehen an Konzerne mit Sitz in München, Wien oder Stuttgart. Wer als Marketingfachmann mit eidg. FA oder als Verkaufsfachfrau mit eidg. FA in diesem Umfeld unterwegs ist, erklärt seinen Abschluss nicht nur einmal im Leben bei einer Auslandsbewerbung, sondern immer wieder – im Kundengespräch, im Pitch, im internationalen Projektteam.
Im Dezember 2025 hat das Parlament einer Revision des Berufsbildungsgesetzes zugestimmt: Abschlüsse der höheren Berufsbildung erhalten zwei neue, geschützte Titelzusätze – Professional Bachelor für Personen mit eidgenössischem Fachausweis oder HF-Diplom, Professional Master für Personen mit eidgenössischem Diplom. Die Referendumsfrist ist im April 2026 ohne Referendum abgelaufen. Am 24. Juni 2026 hat der Bundesrat das Datum fixiert, auf das viele in der höheren Berufsbildung gewartet haben: Die Änderung des Berufsbildungsgesetzes tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft. Aus einer Ankündigung ist damit ein fixes Datum geworden.
Wichtig dabei: Der neue Titel ersetzt nichts. Er ergänzt deinen bestehenden, geschützten Titel und wird immer gemeinsam mit ihm geführt, getrennt durch ein Komma – aus «Marketing- und Verkaufsleiterin mit eidg. Diplom» wird «Marketing- und Verkaufsleiterin mit eidg. Diplom, Professional Master», nicht ein neuer, eigenständiger Hochschultitel. Allein, ohne den ursprünglichen Titel, darf der Zusatz nicht verwendet werden.
Die Regelung gilt zudem rückwirkend, unabhängig davon, wann du deinen Abschluss gemacht hast. Wer den Fachausweis oder das Diplom schon besitzt oder ihn dieses Jahr noch erwirbt, darf den Titelzusatz ab dem 1. Oktober 2026 automatisch führen, ohne neue Prüfung und ohne Antrag. Eine neue Urkunde stellt der Bund dafür nicht automatisch aus; wer den Zusatz offiziell dokumentiert haben möchte, kann ab Mitte Oktober 2026 gegen eine Gebühr einen Diplomzusatz beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beantragen. Für die tägliche Verwendung auf LinkedIn, im Lebenslauf oder auf der Visitenkarte braucht es das aber gar nicht – dort darfst du den Zusatz ab dem Stichtag einfach selbst führen.
Zur Ehrlichkeit gehört auch eine Einordnung: Professional Bachelor und Professional Master sind gleichwertig, aber nicht gleichartig mit einem Bachelor oder Master einer Fachhochschule oder Universität. Beide Abschlüsse liegen auf derselben Tertiärstufe, der Weg dorthin bleibt aber ein praxisorientierter und kein akademischer. Der Zusatz öffnet nicht automatisch die Tür zu einem universitären Master; die Zulassung erfolgt weiterhin individuell «sur dossier». Was sich ändert, ist nicht die Substanz deiner Ausbildung, sondern ihre Lesbarkeit.
Für die Zielgruppe von CATCH-UP ist das mehr als eine politische Randnotiz. Wer den Eidg. FA in Marketing & Verkauf abschliesst und sich Marketingfachmann mit eidg. FA oder Marketingfachfrau mit eidg. FA nennen darf, trägt ab dem 1. Oktober 2026 zusätzlich den Titel Professional Bachelor – eingeordnet auf Bachelor-Niveau im internationalen Qualifikationsrahmen, obwohl der Weg dorthin ein praxisorientierter war und kein akademischer. Dasselbe gilt für den Verkaufsfachmann mit eidg. FA und die Verkaufsfachfrau mit eidg. FA. Wer den Schritt weitergeht bis zum Eidg. Diplom und sich Marketing- und Verkaufsleiter oder Marketing- und Verkaufsleiterin mit eidg. Diplom nennen darf, erreicht mit Professional Master eine Einordnung auf Master-Niveau, ohne ein einziges Hochschulsemester besucht zu haben.
Für LinkedIn-Profile, internationale Bewerbungen und HR-Systeme im Ausland ist das genau die Übersetzung, die bisher gefehlt hat. Konkret heisst das: Wo im LinkedIn-Profil bisher nur «Marketingfachmann mit eidg. FA» stand, kann ab Oktober «Marketingfachmann mit eidg. FA, Professional Bachelor» stehen – ein Zusatz, den eine Recruiterin in Hamburg, Wien oder London ohne Erklärung einordnen kann. Nicht, weil sich an deiner Kompetenz etwas ändert, sondern weil endlich eine Sprache existiert, in der diese Kompetenz auch ausserhalb der Schweiz sofort verstanden wird.
Diese Entwicklung trifft die Ostschweiz nicht zufällig zu einem guten Zeitpunkt. Die Region rund um St. Gallen, Appenzell, das Rheintal und den Bodensee ist geprägt von exportstarken KMU, von Familienunternehmen mit internationalen Kundenbeziehungen und von einer langen Handelstradition – von der einstigen Textilindustrie bis zu den heutigen Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. Wer hier eine Weiterbildung Marketing- und Verkauf in der Ostschweiz sucht, sucht selten nur einen Titel fürs Regal. Meist steht dahinter der Wunsch, im eigenen Betrieb oder beim nächsten Arbeitgeber mehr Verantwortung zu übernehmen, ein Team zu führen oder Kundenbeziehungen über die Landesgrenze hinweg auf Augenhöhe zu gestalten. Genau für dieses Profil macht die neue Titel-Logik einen spürbaren Unterschied.
Eine Weiterbildung Marketing, Verkauf und KI in der Ostschweiz zu absolvieren, heisst deshalb längst nicht mehr nur, eine eidgenössische Prüfung zu bestehen. Es heisst, sich für eine Wirtschaft zu positionieren, die zunehmend digital, datengetrieben und international vernetzt ist – und ab Oktober 2026 mit einem Titel unterwegs zu sein, der das auch nach aussen zeigt.
Dass die Reform ausgerechnet die Praxisorientierung der höheren Berufsbildung betont, passt zur Philosophie, mit der CATCH-UP arbeitet. Wir verstehen uns nicht als klassisches Weiterbildungsinstitut, sondern als Andersbildung: Statt Frontalunterricht bekommst du Mentoring durch vier Co-Founder, die ihr Fachgebiet nicht nur unterrichten, sondern selbst jeden Tag leben – Cyrill Jurabek im Vertrieb und in der Verkaufsplanung, Christoph Willi im Markenmanagement und in der Produktentwicklung, Steven Brändle in Innovation und Künstlicher Intelligenz, Rolf Bill im Finanz- und Rechnungswesen. Diese Nähe zur Praxis ist genau das Fundament, auf dem Professional Bachelor und Professional Master stehen: ein Abschluss, der aus dem echten Berufsalltag kommt und nicht aus dem Hörsaal.
Dass Steven Brändle den Bereich Innovation & KI verantwortet, ist dabei kein Zufall. Marketing und Verkauf verändern sich gerade schneller als fast jede andere Disziplin, weil künstliche Intelligenz Kampagnenplanung, Kundenansprache und Verkaufsprozesse neu prägt. Wer heute eine Weiterbildung Marketing, Verkauf und KI in der Ostschweiz beginnt, lernt deshalb nicht nur die Grundlagen für die eidgenössische Prüfung, sondern auch, wie sich diese Grundlagen mit aktuellen KI-Werkzeugen in der Praxis verbinden lassen. Mentoring in der Ostschweiz bedeutet bei CATCH-UP: kleine Klassen mit maximal 14 Personen, direkter Zugang zu den vier Co-Founder und ein Lerntempo, das auf sechs statt auf zwölf bis achtzehn Monate ausgelegt ist.
Wer jetzt mit dem Eidg. FA in Marketing & Verkauf beginnt, ist beim Inkrafttreten der neuen Titelzusätze bereits in der besten Position: Abschluss in der Tasche oder kurz davor, automatisch berechtigt zum neuen Titel, ohne einen zusätzlichen Schritt unternehmen zu müssen. CATCH-UP bringt dich in sechs Monaten an genau diesen Punkt – mit Lehrgangsstart am 28. August 2026 in St. Gallen, in Klassen mit maximal 14 Personen und wahlweise am Freitag ganztags oder dienstags und donnerstags abends. Wer den Weg anschliessend bis zum Eidg. Diplom weitergehen und sich Marketing- und Verkaufsleiter oder Marketing- und Verkaufsleiterin mit eidg. Diplom nennen möchte, findet bei CATCH-UP ab Januar 2027 auch dafür den passenden Anschluss.
Die Reform verändert, wie die Welt deinen Abschluss liest. Was du daraus machst, entscheidest du trotzdem selbst.
📅 Nächster Lehrgangsstart: 28. August 2026 | St. Gallen, Ostschweiz 👥 Max. 14 Plätze – Anmeldung offen 💶 50% Bundesrückerstattung nach bestandener Prüfung 👉 Jetzt Platz sichern: catch-up.ch/eidg-fa-eidg-diplom
